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Colalog

Introinfo Bearbeiten

aus wikipedia:[1] The Coca-Cola Company ist ein amerikanischer Hersteller von Erfrischungsgetränken (Softdrinks). Der Firmensitz liegt seit der Gründung 1892 durch Asa Griggs Candler in Atlanta, Georgia, USA.

Die Coca-Cola Company ist der größte Softdrinkhersteller weltweit. Das Unternehmen verkauft über 230 Getränkemarken in etwa 200 Ländern der Welt. Dabei wird rund 2/3 des Umsatzes außerhalb der USA erzielt. Das Unternehmen beherrscht über die Hälfte des weltweiten Marktes, wobei die Produktion dieser Getränke vor allem durch nationale Lizenzabfüllbetriebe übernommen wird.

Konzernzahlen (Stand: 2005)

  • Umsatz: 23,1 Mrd. $
  • Gewinn: 4,87 Mrd. $
  • Mitarbeiter: ca. 55.000
  • Konzernleitung: Neville Isdell


Einige Marken Bearbeiten

Kritik Bearbeiten

wikipedia listet auf:

2004 geriet der Konzern mit seiner Marke Dasani in die Kritik. Es wurde aufbereitetes Themse-Wasser in Flaschen gefüllt und zu einem weit höheren Preis als Wasser aus dem Hahn angeboten. Obwohl die Coca-Cola Company betonte, das Unternehmen reinige das Wasser von Verschmutzungen und Keimen und setze dafür hochwertige Mineralien zu, konnten in dem Wasser Bromat-Verunreinigungen nachgewiesen werden, die doppelt so hoch waren wie der Grenzwert. Dafür bekam der Ableger Coca-Cola Company Großbritannien den satirischen Ig-Nobelpreis.

Umweltprobleme 2003 kam die Coca-Cola Company wegen einer 1998 errichteten Abfüllanlage in Indien in die Kritik. Die Anlage in Plachimada im Palakkad-Distrikt entzieht dem Boden täglich bis zu 1 Million Liter Grundwasser. Auf Dauer führte dies zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels. Infolge dessen erhöhten sich Salzgehalt, Wasserhärte, Kalzium- und Magnesiumgehalt dermaßen, dass eine Nutzung als Trinkwasser oder zur Bewässerung der Felder unmöglich wurde. Zusätzlich führten durch Coca-Cola als Dünger in den Verkehr gebrachte Schlammabfälle zu Verunreinigungen und Hautproblemen bei der ansässigen Bevölkerung. In Panama wurde das Unternehmen zu einer Geldstrafe von 300.000 US-Dollar (umgerechnet 250.000 Euro) verurteilt, da es im Jahr 2003 die Bucht von Panama sowie die Schlucht von Vista Hermosa mit Färbemitteln verschmutzt hat. Der Konzern muss auch für die Beseitigung der Schäden aufkommen.

Gesellschaftliche Probleme Zudem werden der Coca-Cola Company beispielsweise rassistische Diskriminierung von Schwarzen und HIV-Infizierten in den USA und Afrika, Verletzung der Menschenrechte, Mord, Inhaftierung, Vertreibung, Entführung und Entlassungen von Gewerkschaftern in Kolumbien, Guatemala, Peru, Brasilien, den USA, Venezuela, Palästina, der Türkei und dem Iran vorgeworfen. 2003 hat der Konzern in Mexiko Ladenbesitzer unter Druck gesetzt und wollte mit Drohungen und Knebelverträgen verhindern, dass sie Konkurrenzprodukte wie beispielsweise Big Cola verkaufen.

Gewerkschaften Nachdem in Kolumbien Gewerkschafter der lokalen Gewerkschaft Sinaltrainal ermordet wurden (1 aus indymedia,2 hier einfach mal coca cola suchen,3 aus taz), die in Coca-Cola-Auftragsfirmen tätig gewesen waren, versuchten europäische Gewerkschaftslinke einen Boykott gegen Coca-Cola zu initiieren. Auch die Bundeskonferenz der Gewerkschaft ver.di rief 2004 zum Boykott auf. Im Juni 2005 wurden in Kolumbien mehrere Studenten, die an Protesten gegen Coca-Cola in Kolumbien teilnahmen, entführt.

Verbote Die Brause wird offiziell in Nordkorea, Myanmar sowie auf Kuba nicht verkauft. In Indien waren Coca-Cola und Pepsi von 1970 bis 1993 verboten.

Boykott Wegen der Vorwürfe zu Umweltverschmutzungen in Indien und Morden in Kolumbien boykottieren in den USA seit Ende 2005 mehrere Universitäten den Verkauf von Produkten der Coca-Cola Company. In Deutschland schloss sich die Universität zu Köln der Aktion an. (1)

Protestmöglichkeiten incl. Alternativen Bearbeiten

Eine Art von Protest die sich uns als "Konsumenten" immer bietet ist die Verweigerung des Kaufes. Boykottieren sie Produkte der Coca-Cola Company, wenn Sie ohne diese leben können und wollen.

Darüberhinaus können sie an verschiedenen Arten des öffentlichen Protestes mitwirken. Einige, aber längst nicht alle sind in der Linkliste auf geführt.

Alternativen zu Coca Cola in einer sinnvollen Reihenfolgen:

  • Wasser aus dem Wasserhahn und nicht von Nestlé oder so.
  • Die sinnvollste Alternative zu Coke: "Bionade"; diese ist nicht nur gesund, sondern auch deutlich leckerer und außerdem rein ökologisch hergestellt und mit dem "Bio"-Siegel ausgezeichnet. Bionade versichert Bauern in der landwirtschaftlich schwächelnden Rhön-Region, ihnen ihren bio-holunder und ihre bio-gerste zu 100% abzunehmen, wenn sie sie anbauen und stärkt damit den binnenmarkt und sorgt für kurze transportwege (ohne flugzeuge, ohne kerosin).
  • Afri-Cola (Mineralbrunnen Überkingen Teinach AG) zwar mindestens genau so ungesund wie die gute alte cola - gilt auch für deren bluna - jedoch wesentlich weniger schweinereien mit gewerkschafter morden (ca. 0).

Weiterführende Links Bearbeiten

presse

dokuvideos zu kolumbien

kampagnen

reaktionen in blogs

alternative marken, wenn leitungswasser nicht reichen sollte